»Der Mensch ist kein Gesetzbuch, er lebt und liebt nicht nach Regeln.«

 

 

Roman

Das Terrain

Viktor ist ein begabter Hamburger Architekt, der sich für eine naturnahe Bauweise einsetzt. Doch niemand scheint sich für seine Häuser aus Lehm zu interessieren. Kurz vor dem Bankrott ereilt ihn ein zunächst absurd anmutender Auftrag: Die mexikanische Kunstsammlerin Fernanda will ein neuartiges Museum an der Grenze zum Regenwald errichten, das die Möglichkeit eines harmonischen Verhältnisses zwischen Kunst, Wissenschaft und Natur auslotet.

Das Bauvorhaben und das für ihn fremde Land führen Viktor auf professionell und persönlich unsicheres Terrain. Er lernt die Unbeherrschbarkeit der Natur kennen, erlebt eine ihm neue Dimension menschlichen Begehrens, er kommt in Berührung mit politischer Gewalt, und er wird, ohne es zu begreifen, zum Spielball von Machtfantasien. Bis zur großen Eröffnung des Museums durchläuft er selbst eine Entwicklung, die aus dem abstrakt denkenden, melancholischen Misanthropen einen der Welt zugewandten, empathischen Menschen macht, der so etwas wie persönliches Glück empfinden kann – auf dem Weg zum Anderen.

 

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Erscheinungstermin: 29. März 2021 Verlag: Secession Verlag Berlin Illustration: Daren Thomas Magee Gestaltung: Erik Spiekermann

Autor
Frank Steinhofer, Foto Mahle Matallana, 2019, Bogotá

Frank Steinhofer

Frank Steinhofer, geboren 1980 in Dahn, arbeitet seit 2016 als freier Autor. Seine Reportagen von Mexiko, Brasilien bis in die Demokratische Republik Kongo behandeln meist Zusammenhänge zwischen Ökologie und sozialer Ungerechtigkeit. Zuvor war er sieben Jahr Mitglied der Redaktion des Kunstmagazins DARE. Er lebt in Mexiko-Stadt und Dahn. Das Terrain ist sein Romandebüt.

Waldstimmen

„Fffffop, buitsch, whuah, whuah“ – Ecuador, Parque Nacional Yasuní » Zum Nachhören

„Siiiidiiididi Sidiidii“ – Nicaragua, Natural Reserve Peñas Blancas » Zum Nachhören

Pressestimmen

„Ein Autor, den man kennenlernen sollte.“ – Insa Wilke, WDR3 » Zum Nachhören

„Das Fundament, das diesen Roman gelingen lässt, ist angenehm alt: die Lust am Literarischen.“ – David Baum, Stern, Ausgabe Nr. 15 » Zum Nachlesen (ePaper)

„Zerbrechlich. Auf der Suche. Eine Vorlage dafür, wie sich Belletristik kritisch mit Weißsein und Männlichkeit auseinandersetzen kann.“ – Sharon Dodua Otoo, Schriftstellerin » Zum Nachlesen

„Liebe, Sex und Gender-Fragen unter der heißen Sonne Mexikos“ – Helmut Böttiger, Deutschlandfunk » Zum Nachhören

„Spannend und sinnlich geschrieben, voller Weisheit und Realitätsbezug.“ – Gaby Helbig, Hamburger Lokalradio

„Auf der Suche nach dem, was eint, anstatt zu trennen.“ – Michael Teuscher, Die Rheinpfalz » Zum Nachlesen (Bezahlschranke)

„Kein Wohlfühlroman.“ – Erwin Wieser, Borromäusverein

„Ein komplexer Roman, der nach neuen Wegen sucht. Überraschend und beeindruckend.“ – Buch-Lady » Zum Nachlesen

Stimmen aus dem Buchhandel

„Einfach grandios. Literatur und Hochspannung.“ – Gräfe und Unzer

„Ein surrealistisch anmutendes und Grenzen auslotendes Spiel um Identitätsentwürfe und Machtstrukturen.“ – Felix Jud Buchhandlung

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